Horten H XVIII - AMT ertl (Umbau)

Das letzte Flugzeug, was ich bauen werde!

 

Aber diese Geschichte ist in einigen Dingen sehr außergewöhnlich.

Für das Umbauprojekt habe ich mir ein sehr große Modell von AMT Ertl in 1/72 ausgesucht: Die YB-49, ein us-amerikanischer Düsenbomber. Die Bauweise ist ein Nurflügler. Das ist auch der Grund, mit diesem Modell ein anderes Flugzeug darzustellen: Die Horten H XVIII. Ein riesengroßer deutscher Bomber, der während des Zweiten Weltkrieges projektiert wurde.

 

Also im Netz geschaut, gestöbert und bei eBay fündig geworden. Der Presi mit Versand: 63 Euro. Aua. Teuer.

Gekauft, bezahlt und geliefert bekommen.

 

Dann habe ich das originalverpackte Modell ausgepackt und sofort fotografiert.

Aber was ist das? So viele Teile?

Unglaublich!! Es sind zwei Flugzeuge!!!!

 

Nun habe ich zwei zum Preis von einer erhalten.

 

ich fange an, das große Cockpit für fünf Mitglieder zu bauen.

Die Flügel werden auch gleich verklebt.

Der hintere Stand mit Sitz wird ebenso gebaut.

Nun wird der Rumpf vorbereitet. Die fordere Halterung des Fahrwerks und die Flügelstümpfe werden verklebt.

Das fertige Cockpit und der hintere Stand eingbaut.

 

Dann füge ich die beiden Rumpfhälften zusammen. Wow, das sind aber lange Klebeflächen!!

Der erste Flügel wird angeklebt. Durch dien Flügelstumpf hat der riesige Flügel bedeutend größere Klbebeflächen und kann so besser halten.

Was für ein riesiges Teil!

Denn meine Hand ist nicht klein!

 

Nach Montage des zweiten Flügeels, habe ich die vorderen Flühelteile sowie die hinteren Klappen verbaut.

Danach habe ich die Düsen angebaut und die Glasteile verbaut.

Die Periskope unterhalb der Kanzeln mußte ich kürzen, da sinst die Glaskanzeln nich gepaßt hätten.

Leider war ich im bau so vertieft, daß ich vergessen habe, ein paar Bilder zu machen. Daher sind die nächsten Fotos die vom fertig gebauten Modell.  Die Flügelspannweite beträgt übrigens 73 cm!!

 

Und weil ich ja zwei Modelle habe, habe ich auch zwei Flugzeuge gebaut!

 

Nun....aber wo ist denn nun der Umbau?

Das ist im Prinzip ganz einfach gewesen. Wie man auf der Verpackung erkennen kann, hat die YB-49 acht kleine Seitenleitwerke. Oberhalb der Flügel sind dann auch die Fortsätze der Leitwerke von hinten nach vorn erkennbar. Diese Teile habe ich einfach weggelassen. Und schon habe ich ein Flugzeug, daß der H XVIII-Entwürfe verblüffend ähnlich aussieht.

Somit war der "Umbau" herzlich einfach.

 

Nun kommt die Bemalung.
Zuerst habe ich die Grundfarbe grün aufgetragen. Danach kommt die zweite Farbe schwarz drauf.

Bei der Bemalung it mir aufgefallen, das einige Glasteile nicht richtig sitzen. Blöd, daß der Kleber bereits abgebunden ist. Ich habe die Spalten dann mit Sekundenkleber gestopft und glattgestrichen. Danach Farbe rübergemalt. Jetzt sieht man es kaum.

 

Danach habe ich von einem Freund Decals von einer HE-111 geschenkt bekommen (an dieser Stelle nochmal vielen herzlichen Dank!!!) und die beiden Fluggzeuge damit dezent versehen.

 

Die beiden gigantischen Nurflügler sind fertig!

Ein Imposanter Anblick!

 

Nach Abschluß des Baus meiner letzten Flugzeuge (ich baue lieber Panzer) stelle ich noch mal meine drei Horten H IX-Jäger zu meinen beiden Horten H XVIII-Bombern daneben. Auch die Arado AR-555 kommt dazu.

Nun sieht man das Verhältnis der Flugzeuge.

Sicher, die wendigen Jäger sind klein, aber auch der Arado-Bomber wirkt schon fast ein Jäger.

 

Hätte sich der Amerika-Bomber der Gebrüder Horten wirklich in die Luft erhoben und die amerikanische Ostküste angegriffen........aber das werden wir (zum Glück) nie herausfinden.

 

Nun sind die letzten meiner sechs Flugzeuge fertig.

Ein krönender Abschluß!

 

Aber Moment!!

Wir wollen doch ein paar dynamische Flugbilder nicht vergessen!

 

Und siehe da......in originales Bild von 1950.

OK, vielleicht ist es nicht echt.......